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Biografie: Wiedersehen in Barsaloi
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Titel:      Wiedersehen in Barsaloi
Kategorien:      Biografie
BuchID:      295
Autor:      Corinne Hofmann
ISBN-10(13):      3426778939
Verlag:      Knaur TB
Publikationsdatum:      2007-02-01
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      304
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4 
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Beschreibung:      Product Description
Taschenbuch Wiedersehen in Barsaloi 255 Seiten, von Corinne Hofmann
   
 

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Rezensionen
05.07.2009
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Maren vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicFast vierzehn Jahre sind seit den dramatischen Ereignissen in Kenia vergangen: Damals musste die Schweizerin Corinne Hofmann mit ihrer gerade anderthalb Jahre alten Tochter Napirai aus dem Land und vor ihrem Ehemann Lketinga, einem Samburu-Krieger, fliehen.
Viel hat sich getan seitdem. Corinne ist eine sehr berühmte Autorin geworden, ihr erster Roman – Die weiße Massai – wird nun verfilmt und sie hat einen neuen Lebensgefährten gefunden. Diese Beziehung scheitert jedoch und als im Zuge der Dreharbeiten auch Nachricht von ihrer Massai-Familie kommt, packt Corinne die Sehnsucht: Unbedingt will sie ihre Schwiegermutter und die anderen noch einmal sehen. Ihre Tochter allerdings lässt sie zu Hause, für das Mädchen wäre es zu gefährlich, da sie nach kenianischem Recht dem Vater gehören und als im heiratsfähigen Alter betrachtet würde.
So reist Corinne mit ihrem Verleger Albert, der sehr neugierig auf Corinnes Massai-Familie ist und auch darauf, wie das Zusammentreffen ablaufen wird, so wie mit einem Kameramann vom Filmteam des weißen Massai-Films. In all den Jahren hatte Corinne durch James, den Bruder ihres Exmannes Briefkontakt mit ihrer afrikanischen Familie. James ist der einzige von ihnen, der lesen und schreiben kann.
Corinne ist erstaunt, wie viel sich in dem Landstück, in dem sie während ihrer Ehe mit Lketinga lebte, getan hat. Zwar gibt es noch kein gut funktionierendes Funknetz, doch das Einkaufen ist einfacher geworden, da es nun Geschäfte gibt, die sämtliche Sachen zum täglichen Bedarf führen, Plastiktüten – früher begehrtes Objekt – sind nun eine Selbstverständlichkeit.
James ist inzwischen verheiratet und Vater, seine älteste Tochter besucht die Schule. Doch so einiges hat sich nicht geändert. Obwohl nun auch vermehrt Mädchen die Schule besuchen, werden sie doch immer noch sehr jung verheiratet, mitunter an Männer, die bis zu vierzig Jahre älter sind als sie oder an bereits verheiratete, um dann die dritte oder vierte Frau zu werden. Scheidungen sind nicht möglich und stirbt der Ehemann, darf die Frau nicht neu heiraten.
Lketinga möchte gerne mit zum Film-Set. Auch Corinne ist neugierig, den Mann kennen zu lernen, der Lketinga im Film spielen wird, so wie Nina Hoss, die Schauspielerin, die sie selbst darstellen soll.

Nach Die weiße Massai und Zurück aus Afrika ist dies nun das dritte Buch der schweizerischen Autorin Corinne Hofmann, die einen Samburu-Krieger heiratete und einige Jahre mit ihm in sehr primitiven Verhältnissen fernab jeglicher Zivilisation lebte.
Aufgelockert wird das Buch durch viele farbige Fotos, die zur Vorstellung der Samburu-Lebensweise und den Kriegern gut beitragen.
Der Schreibstil erschien mir in diesem Buch weitaus besser als in den Vorgänger-Bänden. Es liest sich sehr flüssig und interessant, wenn auch vieles für mich nicht nachvollziehbar ist.
Mir hat es dennoch gut gefallen. Es ist interessant, mehr über das Volk der Samburu zu erfahren, ihre Lebensweise und Mentalität.

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