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Biografie: Die Göttin und Ich: Erzählungen einer moderen Hexe
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Titel:      Die Göttin und Ich: Erzählungen einer moderen Hexe
Kategorien:      Biografie
BuchID:      1866
Autor:      Minerva Minerva
ISBN-10(13):      3939972045
Verlag:      Veth Verlag
Publikationsdatum:      2007-05
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      132
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

1.5 
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Rezensionen
15.02.2011
Chaos...

15.02.2011 Bewertung:  1.5 Tialda vergibt 3 von 10 Punkten

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Rezension:

Mja.. wo fang ich da an… – selten habe ich so ein chaotisches Buch gelesen.

 

Was ich an Rechtschreib- und Grammatikfehlern im Klappentext als nicht so schlimm empfand, schlug mir dann schon im Vorwort mit voller Wucht entgegen. So wird gleich zu Anfang klar, dass der Veth Verlag, der für das Lektorat zuständig war, diesen Job leider absolut nicht drauf hat (allein „Lektorat“ wurde mit zwei r geschrieben). Das Niveau auf dem wir uns befinden liegt auf dem eines schlechten Grundschul-Deutsch-Schülers, denn nicht einmal die einfachsten Rechtschreibregeln, wie z. B. dass/das werden beherrscht. Zudem ist die Kommasetzung eine Katastrophe und geht so weit, dass Sätze teilweise sinnentstellt werden. Das Schlimme ist, dass ich hier keineswegs übertreibe und wirklich noch nie ein Buch gelesen habe, das so unangenehm zu lesen war – von einem angenehmen Lesefluss kann man hier nur träumen.

Weiter geht es mit störenden Wiederholungen, wie z. B., dass es sich bei diesem Buch um „kein gewöhnliches Hexenbuch“ handelt – so ließe sich das dreiseitige Vorwort eigentlich auf eine Seite zusammenfassen. Teilweise wiederholen sich ganze Absätze, auch im weiteren Verlauf des Buches…

 

Ein weiterer Störfaktor ist, dass es kein Konzept gibt. Alles ist wild zusammengewürfelt und es gibt absolut keine Struktur. Beginnt das Buch mit „Liebe Leserin“, sollte man meinen, Minerva erzählt von sich und spricht in der weiblichen Form die Leser an – es soll ja ein Buch für Frauen sein, wie sie mehrfach betont. Doch es geht munter als „Kuddelmuddel“ weiter. „Wir Hexen (bzw. uns)“, „ihr Hexen“, „die Hexen (bzw. sie)“ und „er/sie mit seinem/ihrem“ und dann spricht sie auch mal nur von sich allein – alle Formen sind vorhanden und verwirren den Leser völlig.

 

Was wohl mit dem Buch an sich weniger zu tun hat, aber trotzdem unangenehm auffällt ist, dass Minerva gerne über andere schimpft. Die bösen Christen, die ihr „Hexe“ hinterher- und in den Laden hineinrufen und Hexen, die ihren Glauben anders Leben als sie sich das vorstellt, von denen man sich am besten „blöde Kuh“ denken soll, um nur ein paar ihrer „Widersacher“ zu nennen. So sagt sie auf der einen Seite, man solle sein eigenes Ding durchziehen und an anderer Stelle widerspricht sie sich selbst, indem sie rät, als Hexe möglichst unerkannt zu bleiben (und bloß kein schwarz zu tragen). Ich kenne Minerva Trudimonia nicht persönlich – aber die ganze Sache wirft nicht unbedingt ein angenehmes Bild auf die Autorin.

 

Jedoch gibt es auch ein paar, wenn auch wenige, Kapitel, die ich ganz gut fand – wenn man die Rechtschreibung und die Grammatik für einen Augenblick vergisst. „Die Göttin und ich“ ist eines der wenigen Bücher über den Hexenkult, in dem etwas über den Glauben in der Familie, bzw. mit Kinder steht. Einige Tipps sind ganz interessant. Was bei mir noch Anklang fand, war die Erklärung was es mit den jeweiligen Jahreskreisfesten auf sich hat, bei dem auch der geschichtliche Hintergrund Erwähnung findet. Außerdem gibt es ein Kapitel über die Gefahren im Umgang mit Magie – was meiner Meinung nach jedes Buch über dieses Thema haben sollte. So hat sich das Buch von einem Stern gerade noch auf zwei gerettet.

 

Fazit:

Chaotisches Buch ohne Struktur mit einigen, aber leider wenigen, brauchbaren Kapiteln. Im Gesamten ist es aber durch die miese Grammatik und die sinnentstellende Satzzeichensetzung keine Freude dieses Werk zu lesen.


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