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Die tote Stadt. anders 01.
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Titel:      Die tote Stadt. anders 01.
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      790
Autor:      Wolfgang Hohlbein, Heike Hohlbein
ISBN-10(13):      3800050730
Verlag:      Ueberreuter
Publikationsdatum:      2004-07
Edition:      Hardcover
Number of pages:      431
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
anders 01. Die tote Stadt.
Aus der Amazon.de-Redaktion
"Anders war -- abgesehen davon, dass er jeden Scherz, jedes Wortspiel und jeden noch so schlechten Kalauer, den man sich mit seinem Namen erlauben konnte, schon mindestens hundertmal gehört hatte und mittlerweile nichts mehr davon auch nur annähernd komisch fand -- tatsächlich schon immer ein wenig 'anders' gewesen als die meisten anderen; sowohl was seine Mitschüler anging als auch den ihm bekannten Rest der menschlichen Spezies außerhalb des Internats."

Mit diesen ersten Worten des Buches wird eine Romanfigur eingeführt, die nicht nur "Anders" heißt und anders ist, sondern auch gute Gründe für ihre Andersartigkeit vorzuweisen hat: Obwohl im Eliteinternat Drachenthal eine ganze Reihe von hochbegabten Schülern aus reichem Hause ausgebildet werden, ist kaum einer unter ihnen so intelligent und aus einer ähnlich wohlhabenden Familie wie Anders. Diese Kombination aus Begabung und Herkunft beschert Anders nicht eben viele Freunde, und so hat er sich zu einem eher einsiedlerischen Jungen entwickelt, der seine Zeit gerne mit Büchern oder einsamen Spaziergängen verbringt.

Da ist es wenig verwunderlich, dass er seinem nächsten Urlaub mit großer Vorfreude entgegensieht: Sechs Wochen soll er auf der Jacht seines Vaters verbringen dürfen, auf einer Kreuzfahrt über das Mittelmeer. Doch daraus wird leider nichts -- das Flugzeug, das ihn und seinen Freund und Leibwächter Jannik an die Ägäis bringen soll, wird entführt und muss während eines Unwetters notlanden. Zu seiner Überraschung findet sich Anders in einer gewaltigen Ruinenstadt aus Stahl und Stein wieder, die vom nackten Kampf ums Überleben beherrscht wird. Zusammen mit dem Tiermädchen Katt sucht er nach einem Fluchtweg, doch bald muss er feststellen, dass er sich erst am Anfang eines gefährlichen Abenteuers befindet!

Die tote Stadt ist der neue Roman von Wolfgang und Heike Hohlbein, den erfolgreichsten und meistgelesenen Fantasy-Autoren im deutschsprachigen Raum, und gleichzeitig der Auftakt einer vierbändigen Serie, die nach Abschluss weit über 1.500 Seiten umfassen wird. Mit dem eigenwilligen Anders hat das Autorenduo eine sympathische und vielseitige Figur geschaffen, die durchaus in der Lage sein dürfte, die Handlung eines so umfangreichen Werkes zu tragen. Und dass die Hohlbeins über den Ideenreichtum verfügen, ihre Leserschaft selbst über lange Strecken blendend zu unterhalten, haben sie bereits zur Genüge unter Beweis gestellt. Jetzt müssen die weiteren Bände nur noch pünktlich erscheinen.--Felix Darwin

   
 

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Rezensionen
05.07.2009 05.07.2009
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Anonym vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicDie Handlung:
Ein reicher und eigentlich vom Leben recht verwöhnter Jung (Anders) stürzt mit seinem Bodyguard über den Bergen ab. Sie finden sich in einem seltsamen Tal wieder, über das der Bodyguard mehr zu wissen scheint, als er vorgibt zu wissen. Doch bevor er mehr verraten kann, kommt er um.
Unversehens findet sich Anders in einer völlig fremden Welt nieder, in der alle Gesetze der Evolution auf den Kopf gestellt sind. Dort Leben Tiermenschen, normale Menschen und die Elbenähnlichen Elder. Doch das Geheimnis dieses Landes liegt noch viel näher, als Anders denkt...

***

Hohlbein hat mit Anders eines seiner besten Bücher geschaffen. Vom Umfang her bei ca. 1.200 Seiten (über 4 Bände verteilt) hat er eine eigene Welt mit ihren eigenen Gesetzen geschaffen. Hier scheint nichts zu sein, wie es sein soll und doch hat man mit jeder weiteren Seite das Gefühl diese Welt zu kennen. Die Anleihen sind mannigfaltig und doch ist sie wie keine, die man kennt.

Anders kommt schon fast einem Epos gleich, wenn auch die Hintergründe gegenüber anderen Autoren viel realer sind. Mit diesen Büchern bewegt sich die "schwarze" Ueberreuter Reihe das erste mal auf einem viel erwachseneren Terrain und nicht auf der üblichen Teeangerschiene. Die Hauptfigur Anders scheint mit jedem Band erwachsener zu werden und auch an den Herausforderungen zu wachsen.

Hohlbein hat mit dieser Buchreihe auf jeden Fall einen Meilenstein seiner eigenen Autorenkarriere geschaffen: Er hat sein eigenes Meistergenre "Fantasy" gekonnt mir subtilem Horror und zeitkritischen Aspekten vermischt. Keine allzuleichte Kost wie die üblichen Kinder-/Teenagerbücher der schwarzen Reihe, aber es trübt die Lust am Lesen nicht. Nicht im geringsten, denn gerade deshalb dürfte es auch Lesern, die nicht so der Schiene "Fantasy" zusprechen, gefallen.

Fazit: Vielleicht nicht für jeden Hohlbeinfan etwas, aber der großteil wird einen Heidenspaß mit den Büchern haben.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Zelda vergibt 10 von 10 Punkten

Userpic"Anders" ist ein Roman, der genüsslich in vier Teile gehackt und je zwischen zwei Buchdeckel gepresst wurde. Es ist daher sinnvoll, entweder alles zu lesen oder gar nichts.

"Anders" sollte <i>anders</i> sein, demnach war der Titel das Erste, was von der Reihe feststand. Zumindest ein guter Teil dieses ersten Buches sollte aber eher "Schon dagewesen" heißen, denn die Ausgangslage verwendet Hohlbein in vielen seiner Bücher:
Die Hauptfigur ist ein Junge (unbestimmbaren da nie angegeben Alters), die von seinem reichen Vater in ein Internat (Drachenthal!) abgeschoben wurde und ein Sonderling ist. Das "Internat für reiche Kinder-Prinzip" gab es schon oft (z.B. in "Magog", "Die Prophezeiung" und nicht zuletzt auch in "Drachenthal" und unzähligen anderen). Sogar eine Hauptfigur mit Namen Anders hat es schon gegeben, nämlich in "Die Bedrohung".
Soweit lernte ich das Buch in einer Lesung kennen und war daher nicht unbedingt darauf aus, es möglichst gestern gelesen zu haben.

Durch eine nette Spende kam ich aber doch in den Besitz der Reihe und wurde dann äußerst positiv überrascht. Sobald die Geschichte etwas fortgeschritten ist, präsentiert Hohlbein wirklich eine etwas <i>andere</i> Welt, eine, die zu fesseln und zu überraschen versteht. Dabei entfaltet sich die gesamte Bandbreite erst im Laufe der weiteren Bände, in diesem Teil versucht der Hauptcharakter noch, die Situation zu verarbeiten und sich zu Recht zu finden. Der Leser entdeckt parallel mit "Anders" neue Sitten und Gebräuche und versucht herauszufinden, was eigentlich hinter allem steckt (was natürlich erst im letzten Band wirklich Erfolg versprechend ist).

In diesem Sinne ist es eigentlich kein "neuer" sondern eher ein "alter" Hohlbein, denn die bekannten Stärken machen "Anders" zu einem wirklich sehr guten Buch, das es geschafft hat, mich trotz meiner eher abneigenden Grundhaltung sehr gut zu unterhalten. Mit dem gewohnten Schreibstil einher geht aber auch die Tatsache, dass Hohlbein seinen Charakteren wieder (unrealistisch) viel zumutet. Eine Knieverletzung heilt z.B. im Laufe des Buches (natürlich unbehandelt) von selbst und auch sonst hat vieles nicht die Tiefe der Auswirkungen, die eigentlich zu erwarten gewesen wäre.

Aber gut, wer einen Hohlbein liest, erwartet keine medizinische Abhandlung und daher verdient der erste Teil nicht nur Respekt sondern auch möglichst viele Leser.

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