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Die Jandur-Saga, Band 2: Das Herz von Jandur
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Titel:      Die Jandur-Saga, Band 2: Das Herz von Jandur
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      10433
Autor:      Mara Lang
ISBN-10(13):      B00ID3IAOO
Verlag:      Impress
Publikationsdatum:      2014-03-06
Number of pages:      353
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Kurzbeschreibung
Es ist merkwürdig in einem fremden Körper zu leben, obwohl man eigentlich tot ist. Über ein Jahr ist es nun her, dass Matteo nach Hause zurückgekehrt ist. Mit aller Macht versucht er die Geschehnisse in der Parallelwelt Jandur, dem Reich der Drachen, Ritter und Kaiser, zu vergessen – allem voran seine Liebe zu Lith. Sie ist es, die ihm am meisten fehlt, obwohl er das nie offen zugeben würde. Aber dann brechen die Ereignisse über ihn herein: Matteo wird von dubiosen Verbrechern gejagt und seine Eltern geraten zwischen die Fronten. Schließlich taucht auch noch Lith auf der Bildfläche auf und berichtet ihm von dem geheimnisvollen Herz von Jandur. Aber kann Matteo ihr diesmal wirklich vertrauen? Erneut begibt er sich auf die Reise in die sagenumwobene Parallelwelt, denn er ist der Prinz, der das Kaiserreich vor dem Untergang bewahren soll ... Dies ist der zweite und letzte Teil der Jandur-Saga.
   
 

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Rezensionen
24.03.2014
Ein fesselnder und spanender Abschluss der Saga

24.03.2014 Bewertung:  5 AyuRavenwing vergibt 10 von 10 Punkten

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Es ist nun ein Jahr her, seit Matteo aus Jandur wieder in die Splitterwelt zurückgekehrt ist. Jedoch nicht in seinem eigenen Körper, sondern in dem von Kohr. Es hat eine Zeitlang gedauert, bis er selbst, aber auch seien Eltern diese Tatsache akzeptiert hatten. Zuerst wollten sie den Geschichten über Jandur keinen Glauben schenken. Matteo versucht nun ein normales Leben zu führen, er geht wieder zur Schule und möchte die Geschehnisse in Jandur, der Parallelwelt vergessen. Doch weder Lord Nador noch Lith gehen ihm aus dem Kopf. Seine Liebe zu ihr ist nicht verschwunden und sie fehlt ihm. Offen zugeben würde er es jedoch nicht. Eines Abends spitzen sich die Ereignisse zu und Matteo wird von mehreren geheimnisvollen Männern gejagt. Einzig und alleine das Glück rettet ihn. Doch dann steht wieder Lith vor ihm. Sie berichtet ihm dass der Krieg in Jandur viele Opfer gefordert hat, und es schlecht für Lord Nador aussieht. Auch das geheimnisvolle Herz von Jandur im Herzen des Erythgebirges spielt eine wichtige Rolle für Dyloras mysteriösen Pläne. Doch kann Matteo Lith trauen, nachdem was geschehen ist? Wird er Jandur als Kronprinz vor dem Untergang bewahren, oder lieber ein normales Leben in der Splitterwelt führen?

Mit dem „Herz von Jandur“ liegt der zweite und abschließende Band der“ Jandur-Saga“ vor. In ihm wird an die Geschehnisse aus dem ersten Band angeknüpft. Seit diesem ist 1 Jahr vergangen und vieles geschehen. In der Handlung selbst wird zwar immer wieder in Rückblicken auf die Geschehnisse des ersten Bandes hingewiesen, doch vieles läßt sich einfacher verstehen, wenn man als Leser diesen auch gelesen hat. Die Zusammenhänge zwischen der Splitterwelt und Jandur, sowie den Charakteren lassen sich dann beser begreifen.

Matteo hat seit dem ersten Band eine Charakterentwicklung durchgemacht die man als Leser bemerkt. Er ist nicht nur älter, sondern auch reifer geworden. Er hat sich anscheinend damit abgefunden, dass er in Khors Körper steckt, dem Kronprinzen von Jandur. Dass Khor ihm gar nicht mal so unähnlich ist, beginnt er langsam zu begreifen. Er akzeptiert auch, was er für die Bewohner Jandurs ist. Seine Anspielungen und Zitate zu bekannten Filmen bringen einen immer wieder während des Lesens zum Schmunzeln. Und es fällt einem als Leser nicht schwer, den entsprechenden Film heraus zu finden.

Lith ist nach wie vor ein sympathischer und quirliger Charakter. Jedoch hat auch sie eine Entwicklung durchgemacht, und ist nun offener und nicht mehr so geheimnisvoll, wie im ersten Band der Saga. Sie und Matteo ergeben, nach anfänglichen Zankereien ein sehr gutes Team, was daran liegen mag, dass sie beide endlich ihre Gefühle für einander zu lassen und diese nicht mehr unterdrücken.

Neben Matteo und Lith tauchen auch viele der liebgewonnenen Nebencharaktere wieder auf. So haben Lord Nador, Darak, Lev Chi und auch die Kaiserin Dylora ihren Auftritt. Neben diesen bekannten Charakteren gibt es auch neue Figuren, die eine wichtige Rolle einnehmen. Manche davon nur zu Beginn der Handlung, andere über den gesamten Handlungsbogen hinweg.

Das Cover hat wieder diese schönen verschnörkelten Zeichnungen im Hintergrund. Diesmal ist es blau, statt lila gehalten und auch ein anders Wesen Jandurs ziert es. Denkt man zuerst beim Betrachten es sei ein Wolf oder gar Husky, dessen Kopf darauf abgebildet ist, so erkennt man sehr bald welches der jandurianischen Wesen es diesmal ist, dass eine wichtige Rolle in der Handlung einnimmt. Durch die Ähnlichkeit mit dem ersten Band passt es sehr gut zu dieser zweiteiligen Reihe.

Durch ihren malerischen und traumhaft flüssigen Schreibstil schafft es Mara Lang erneut einen als Leser in die Welt Jandurs zu entführen. Man taucht schon nach wenigen Sätzen ein in die weiteren Geschehnisse um Mattaeo, Lith, Lord Nador und Dylora. Weitere fantastische Wesen, die im ersten Band eine kleine Nebenrolle haben tauchen nun stärker auf und deren Herkunft wird beleuchtet. Waren so im ersten Band die Schlangenläufer die Wesen Jandurs, die Matteo und Lith durch das Land trugen, so sind es diesmal die Crouweks auf denen dieser Fokus liegt. Die Autorin schafft es die Handlung immer wieder mit geschickten Wendungen und Spannungsbögen voranzutreiben, so dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte, bis man das Ende erreicht hat.

Mara Lang hat einen großartigen Abschluss der „Jandur-Saga“ geschaffen. Die Spannung hält von der ersten bis zur letzten Seite und fesselt einen einfach. Mit bekannten, aber reiferen Charakteren und einer Mischung aus High Fantasy und Jungendbuch sind nicht nur die Parallelwelten interessant. Bekannte Fantasywesen wurden wieder neu gestaltet. Jeder der Fantasy, Parallelwelten und den Kampf zwischen „Gut“ und „Böse“ mag, dem kann ich diesen leider letzten Band der Reihe ans Herz legen.


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