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Die Templerin
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Titel:      Die Templerin
Kategorien:      Abenteuer
BuchID:      361
Autor:      Wolfgang Hohlbein
ISBN-10(13):      3453165624
Verlag:      Heyne
Publikationsdatum:      1999
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      431
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

5 
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Rezensionen
05.07.2009
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Anonym vergibt 10 von 10 Punkten

Userpic"Die Templerin" ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher, obwohl die Geschichte, die Wolfgang Hohlbein hier erzählt, eigentlich eher eine traurige ist.rnDie scheinbar so ruhige und fast schon ein wenig langweilige Welt der jungen Robin wird von einem Tag auf den anderen durch das hinterhältige Intrigenspiel einiger mächtiger Personen komplett zerstört: Durch Zufall entdeckt Robin einen Tempelritter, der sich heimlich in der Nähe ihres Dorfes aufhält. Schon bald entdeckt sie sein Geheimnis und bringt damit sich und ihr Dorf in große Gefahr. Das Dorf wird von den Templern überfallen zumindest glauben das alle. Nur Robin erkennt die Wahrheit und zahlt dafür fast mit dem Leben...rnDie Geschichte ist sehr interessant geschrieben, eben typisch Hohlbein. Eine spannende Szene jagt die nächste und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen (für dieses nicht selten auftretende Phänomen benutze ich den Namen Hohlbeinitis) das ist natürlich auch typisch für ein Hohlbein-Buch, aber wo Wolfgang Hohlbein sonst mit seinen fantastischen Welten begeistert, weist er hier eine Geschichte auf, die sich wirklich so zugetragen haben könnte. Er bewegt sich in unserer Welt, wie sie wirklich war, beweist sozusagen seine Realitäts-Phantasie (gibt es so was? *gg*). Natürlich: Wer auf knallharte historische Fakten aus ist, wird enttäuscht werden, denn obwohl das Buch das unsichtbare Siegel "historischer Roman" trägt, ist es eine frei erfundene Geschichte (sollte dem nicht so sein, klärt mich bitte auf). Aber das ist in einem Unterhaltungsroman m. E. auch nicht weiter schlimm im Gegenteil: wer historische Fakten haben möchte, sollte am besten Geschichtsbücher lesen.rnrnWas weiterhin begeistert sind die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander. Robin, neugierig und abenteuerlustig zu Beginn der Geschichte, im Laufe der Zeit immer reifer werdend, von schrecklichen Verlusten und Bedrohungen geprägt, auf der Welt alleingelassen und trotzdem mutig und stur weiterkämpfend und Salim, der geheimnisvolle Tuareg, Robins Pfleger und Beschützer, der einzige Mensch dem sie noch vertraut, von dem sie aber zugleich weiß, dass er ein Geheimnis hat.rnDie sich entwickelnde Liebesbeziehung zwischen den Beiden ist einer der besten Aspekte des ganzen Buches. Obwohl Lovestories in diesem Umfang eher untypisch für Hohlbein sind, hat er es doch wahnsinnig einfühlsam verstanden, diese junge Beziehung sehr bewegend zu Papier zu bringen und ich persönlich würde mir mehr solche Geschichten wünschen, auch wenn von einigen (männlichen) Nörglern die Meinung "Mädchenbuch" zu hören war. Jedenfalls sind mir selten zwei Charaktere so ans Herz gewachsen wie Robin und Salim und ich glaube, dass ich nicht allein dastehe, wenn ich sie zu Hohlbeins besten Schöpfungen zähle.rnrnDas einzige was ich an der "Templerin" zu bemängeln habe ist der plötzliche Schluss ohne irgendeinen Hinweis, wie die Geschichte weitergehen wird. Was das angeht, versteht Hohlbein oder möglicherweise auch der Verlag es, die Leser zu quälen ;o)rnInzwischen allerdings existiert ja bereits die Fortsetzung "Der Ring des Sarazenen" im positivsten Sinne noch eine Steigerung der "Templerin" bedeutet diese Fortsetzung doch: Mehr von Robin und Salim!rn

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