Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00f698a/components/com_booklibrary/booklibrary.php on line 2910
Fantasy: Das Parlament der Feen: Roman
  Print
Titel:      Das Parlament der Feen: Roman
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      763
Autor:      John Crowley
ISBN-10(13):      3492265170
Verlag:      Piper Taschenbuch
Publikationsdatum:      2004
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      672
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
Seit seinem Erscheinen im Jahr 1981 wird John Crowleys Das Parlament der Feen als Meilenstein und unangefochtener Klassiker der Fantasy-Literatur bezeichnet. Höchste Zeit also, dass dieser faszinierende und begeisternde Roman endlich wieder auf Deutsch vorliegt, wohlfeil und mit einem exzellenten Vorwort von Dietmar Dath versehen!

Der junge Smokey macht sich aus der Großen Stadt zu Fuß auf den Weg zu einem verschachtelten Landhaus namens Edgewood, um dort seine Verlobte Alice Drinkwater zu heiraten. Die Drinkwaters aber glauben, dass ihr Schicksal an einen rätselhaften Pakt mit Feenwesen gebunden ist. Und es sind diese schlitzohrigen, hinterhältigen Feen, die die Handlung und die Figuren des Romans zu manipulieren scheinen. Angefangen um 1900 mit der Engländerin Violet Bramble, die die Feen nach Edgewood "brachte", bis zu den Abenteuern Auberons, Smokeys Sohn, der 80 Jahre später als Obdachloser in der Großstadt seiner Queste folgt. Launenhaft und voller faszinierender Stimmungswechsel verbindet die Romanhandlung Elemente aus Familienchronik, Liebesromanze, Seifenoper, Urban Fantasy, Ritterroman und Feenmärchen.

Allerdings ist es nicht nur die einzigartig gelungene Mischung aus irischen Feen- und amerikanischen Großstadtmythen, die dem Roman seine ungeheure Farbigkeit und Vielschichtigkeit verleiht. Es ist vor allen Dingen Crowleys poetische Sprache. Durch sie werden nebensächliche Details zur Hauptsache und man findet plötzlich in den kleinsten Dingen die größte Bedeutung. Crowleys meisterhafte Erzählkunst führt den Leser geschickt durch die scheinbar symbolhafte und mehrdeutige Welt des Romans. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus und ist nur zu gern bereit, an Feen zu glauben. Das Parlament der Feen schwebt auf wunderbare Weise zwischen Realismus und Fantastik. Damit werden das Lesen und das Buch selbst zu einer Fee, die einen an der Nase herumführt, mit einem spielt und einen in erster Linie -- verzaubert!

Das Parlament der Feen ist das erste und einzige Buch der Fantasy-Literatur, das nicht in erster Linie fantastische Dinge zum Inhalt hat, sondern das Lesen zu einer durch und durch fantastischen Sache macht. --Simon Weinert

   
 

Hier klicken, um alle rezensierten Bücher von John Crowley anzuzeigen





Rezensionen
05.07.2009
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

Userpic"Das Parlament der Feen" ist eine Familiensaga der anderen Art.
Der Autor beschreibt in seinem Buch mehrere Generationen der Familie Drinkwater, welche einen Pakt mit den Feen eingegangen sind.

Zunächst einmal möchte ich auf die Sprache eingehen. Ein Schreibstil wie der Crowleys ist mir noch nicht untergekommen. Zu sagen, er wäre märchenhaft, hieße, maßlos zu untertreiben. Aber ein anderes Wort wäre ebenfalls nicht ausreichend. Verschlungene Sätze, ungewöhnliche Vergleiche, traumhafte Beschreibungen - so sollte die Buchsprache sein! Für diesen zauberhaften Schreibstil sind mindestens fünf Sternchen angebracht.

Der Roman beginnt mit der Geschichte von Smoky, der in die schöne Daily Alice verliebt ist und in den großen geheimnisvollen Drinkwater-Clan einheiratet. Er glaubt nicht an Feen, wohl aber alle anderen Familienmitglieder. Dieser Glaube ist der rote Faden, der sich durch alle Generationen der Drinkwaters zieht. "Geerbt" haben ihn von ihrer Vorfahrin Violet, deren Geschichte der Autor ebenfalls erzählt.
Diese beiden Storys sind die, meiner Meinung nach, interessantesten im Buch.
Nach ungefähr der Hälfte des Romans wird es undurchsichtig. Es kommen erneut neue Charaktere hinzu, Lila, Auberon, Ariel Hawsquill, Russel Eigenblick alias Barbarossa. Bei den beiden letzteren verlor ich ganz den Faden, so daß ich irgendwann nur noch weiterblätterte statt gründlich weiter zu lesen.
Nur drei Sternchen für die Story.

John Crowley kreierte mit diesem Roman zweifellos ein Meisterwerk der Fantasy-Literatur. Er hat geschickt Realität und Fantasy miteinander verbunden, das macht den Reiz des Buches aus. Leider steckt das Buch voller Vermutungen und angedeuteter Geheimnisse, und Fragen werden nur unzureichend beantwortet, so daß man trotz der feenhaften Sprache einfach nicht mehr weiterlesen mag.
Wer es trotzdem lesen will, sollte sich viel Zeit dafür nehmen, denn es ist nicht gerade eine "leichte Lektüre".

Anonym hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt.

Alle Rezensionen von Anonym anzeigen.

 
Joomla templates by a4joomla