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Fantasy: Der Nekromant. Zweiter Roman der Trilogie 'Das Wahre Spiel'.
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Titel:      Der Nekromant. Zweiter Roman der Trilogie 'Das Wahre Spiel'.
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      788
Autor:      Sheri S. Tepper
ISBN-10(13):      3453156129
Verlag:      Heyne
Publikationsdatum:      1999
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      252
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

1 
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Rezensionen
05.07.2009
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  1 Anonym vergibt 2 von 10 Punkten

UserpicDer Titel klang beim Kauf nach etwas eher Außergewöhnlichem. Nekromanten kenne ich in den meisten Romanen nur als prädestinierte "Bösewichte". So eine Figur als Protagonist hörte sich interessant an.
Die erste Enttäuschung war, dass es dann doch eigentlich nur eine Verkleidung war, die Hauptfigur Peter aus seinem Kleiderschrank zauberte, um unbehelligter reisen zu können.
Die Welt der "Spieler", in welcher Peter lebt, war jedoch sehr faszinierend. Phantasie- und Einfallsreichtum des Autors vermögen den Roman so noch um einiges aufzuwerten.
Genau das Gegenteil dazu bietet die Ausarbeitung des Protagonisten. Ein Junge mit Superkräften dank seiner verzauberten Spielfiguren, die die Fähigkeiten und Kräfte aller großen Magier beinhalten. Er kann Tote erwecken, ist ein Seher, kann sich in alles verwandeln, was er will, bezieht seine Körperkraft einfach aus seiner Umgebung, wenn sie ihm auszugehen droht, kann freilich fliegen, unsichtbar werden und ist bärenstark. Dass der Junge noch nicht die Weltherrschaft ergriffen hat, liegt wohl nur an seiner grandiosen Dummheit, mit der er regelmäßig den Leser zu verblüffen versteht. Was soll das?
Ein Beispiel: Eine Bombe droht den ganzen Planeten in die Luft zu sprengen. Seine Reaktion (anstatt zu verhindern, dass sie gezündet wird, was er vermutlich auch irgendwie gekonnt hätte): "Kommt, wir laufen weg. Vielleicht sind wir im nächsten Tal ja sicher vor der Explosion." Und das Lustigste: Er ist umgeben von den weisesten Menschen der Welt und keinem fällt die Irrsinnigkeit seines Vorschlages auf.
Das ganze Buch lässt sich feinsäuberlich in "gute" und "schlechte" Menschen trennen. Dazwischen scheint ein gähnendes Nichts zu herrschen.
Im Übrigen habe ich vergeblich auf die Erklärung gewartet, was die Szene auf dem Buchcover mit dem Roman zu tun hat.

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