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Fantasy: Der Himmelsdrache
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Titel:      Der Himmelsdrache
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      800
Autor:      Graham P. Taylor, Ursula Höfker
ISBN-10(13):      3401057618
Verlag:      Arena
Publikationsdatum:      2004
Edition:      HC
Number of pages:      395
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

2 
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Rezensionen
05.07.2009
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  2 Anonym vergibt 4 von 10 Punkten

UserpicDr. Sabian Blake bekommt unter mysteriösen Umständen ein Buch in die Hände, das einzigartig auf der ganzen Welt ist. Ein Komet nähert sich der Erde. Dr. Blake ist mit Hilfe seines Teleskopes der erste, der ihn sieht - und das Nemorensis hat ihm sogar seinen Namen verraten: Wormwood. Mächtige und Verfluchte, feine Ladies und Leute mit geheimnisvollen Tiermasken - sie alle sind auf der Suche nach dem Buch Nemorensis. Eine Angestellte des Hause Blake, die junge und aufgweckte Agetta, wird in die Geschehnisse hineingezogen, stiehlt das Buch, flieht mit einem flügellosen Engel durch ganz London und erfährt so ganz nebenbei, daß sie es ist, weswegen dieser ganze Zirkus veranstaltet wird.

Anscheinend ist es derzeit mächtig "in", die Handlung seines Romanes in London spielen zu lassen. Sicher, es ist eine faszinierende Stadt. Aber wer sich bei der Auswahl seiner Lektüre zu einem großen Teil davon leiten läßt, wo ein Roman spielt: beim "Himmelsdrache" wird der Leser enttäuscht sein. Die meiste Zeit werden nur die Namen von Plätzen und Stadtvierteln genannt, London selbst ist absolut nebensächlich. Eigentlich könnte die Geschichte in jeder anderen Stadt spielen. Als zweiter Minuspunkt ist das Durcheinander der Geschichte zu nennen. Zwar zeichnet sich bald ein roter Faden ab, aber es laufen zu viele andere Fäden permanent zusammen und trennen sich wieder. Die Geschichte bekommt keine Spannung, da die Einzelhandlungen zu kurz sind, als daß man sich wieder in die Charaktere hineinversetzen kann. Ein Spannungsbogen kann sich auch deswegen nicht so recht aufbauen, da zu früh im Buch diverse Sachen von den einzeln involvierten Personen er- bzw. aufgeklärt werden und man mit diesem Wissen die weiteren Protagonisten begleitet, ihnen aber im Wissen voraus ist. Das Buch scheint mir vom sprachlichen Aufbau und dem Anspruch her für jüngere Leser geschrieben zu sein, dem widersprechen aber die vielen unverständlichen (lateinischen?) Kapitelüberschriten und Verweise auf geschichtliche Ereignisse, wie z.B. den großen Brand von London im Jahre 1666 und die Legende um den ersten Golem, der in Prag erschaffen worden sein soll. Das Buch hat von allem ein bißchen was, aber nichts davon richtig. Alles in allem kann ich das Buch nicht empfehlen.

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