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Fantasy: Das Paradies der Schwerter: Roman
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Titel:      Das Paradies der Schwerter: Roman
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      847
Autor:      Tobias O. Meißner
ISBN-10(13):      349226588X
Verlag:      Piper Taschenbuch
Publikationsdatum:      2006-01
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      362
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
Nach seinem sensationellen Horror-Thriller Hiobs Spiel wendet sich Tobias O. Meißner mit dem vorliegenden Roman der Fantasy zu, und damit ist ihm etwas gelungen, wovon andere Autoren kaum zu träumen wagen: Die Süddeutsche Zeitung widmet dem Buch eine ganze Seite, und die Frankfurter Allgemeine titelt: "Warnung vor einem Meisterwerk" -- Grund genug, Das Paradies der Schwerter einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Erzählt wird die Geschichte eines Turniers und der Krieger, die dort aufeinander treffen. Es ist nicht irgendein Turnier, sondern ein vom Bischof der befestigten Stadt gesegneter Kampf auf Leben und Tod. Hauptattraktion ist Cyril Brécard DeVlame, weithin berühmter Degenfechter und der einzige Mann, der dieses Turnier bereits zweimal gewonnen hat.

Dabei ist er noch lange nicht der erstaunlichste unter den Streitern um den goldenen Reif im Wert von eintausend neuen Talern: Ein wahnsinniger Menschenfresser, ein nur mit Ketten zu bändigender Wilderer, ein waffenloser Kämpfer aus dem fernen Osten und ein riesenhafter Schwertschwinger gehören zu den Sechzehn, die vor einem vieltausendköpfigen Publikum in die Arena treten. Fast einen ganzen Tag dauern die Duelle an, und nicht einmal die Fachleute unter den Zuschauern erahnen den Ausgang des blutigen Ringens.

Tobias O. Meißner weiß sehr genau, dass auch der spannendste Kampf auf Leben und Tod den Leser nur berührt, wenn die Kämpfer selbst ihm etwas bedeuten. Und so schildert er in der ersten Hälfte des Buches den Weg der Krieger in die befestigte Stadt, ihr bisheriges Schicksal und die vielfältigen Motive, die sie hierher geführt haben. Aber auch die Beschreibung der einzelnen Duelle ist in höchstem Maße faszinierend: Die Perspektive wechselt von der Innenschau zu detaillierten Beschreibungen der Kampftechniken, ziselierte Miniaturen stehen neben an Robert E. Howard gemahnende Kapitel von überwältigender Sprachkraft.

Das Paradies der Schwerter ist ein wirklich einzigartiges Buch, Freunden klassischer Fantasy und Lesern moderner deutscher Literatur gleichermaßen zu empfehlen. Der FAZ ist in diesem Fall zuzustimmen -- warum sie allerdings vor diesem Meisterwerk warnt, wird ein Geheimnis bleiben. --Hannes Riffel

   
 

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Rezensionen
05.07.2009
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Anonym vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicDer Klappentext täuscht ein wenig, denn die "bizarre, apokalyptische Landschaft" ist gar nicht so bizarr und apokalyptisch, sondern eine eher mittelalterlich anmutende, wie man sie häufig in Fantasy-Romanen antrifft.

Das ist ein sehr ungewöhnliches Buch: Es gibt keinen Hauptprotagonisten - die meisten der 16 Kämpfer, die alle aus unterschiedlichen Gründen am Turnier teilnehmen, werden dem Leser nach und nach vorgestellt, ein Teilnehmer pro Kapitel. Das bedeutet natürlich, dass allein diese Vorstellung die Hälfte des Buches einnimmt.
Manch einen Teilnehmer schließt man sofort ins Herz, den anderen verachtet man, vom dritten ist man fasziniert - jeder dieser Charaktere ist unheimlich lebendig. Entsprechend erwartet und hofft man, dass die eigenen Lieblinge als Sieger der Zweikämpfe hervorgehen und die Bösen unterliegen. Aber so leicht hat der Autor es dem Leser nicht gemacht! Genau wie im Buch, hat es der Autor dem Zufall überlassen, wer gegen wen zum Zweikampf antreten darf. Per Los hat er auch bestimmt, wer verliert. Das bedeutet, so manch ein Kämpfer, dem man gute Gewinnchancen ausgerechnet hatte, schon früh dem Sensenmann zum Opfer fällt.
Überhaupt ist das Kapitel, in welchem die ersten Paarungen ausgelost werden, das nervenaufreibendste des ganzen Buches.

Dieser Roman ist Spannung pur. Ich musste ihn manchmal sogar aus der Hand legen, um mich wieder zu beruhigen :-) .
Aber er zeigt auch die Sinnlosigkeit der Arena-Kämpfe, die ausschließlich der Unterhaltung des Publikums dienen. Der Tod wird in diesem Buch zu etwas Alltäglichen, zu einer Show, zu etwas, aus dem man Profit schlagen kann. Erschreckend.

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