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Historischer Roman: Echo der Hoffnung: Roman
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Titel:      Echo der Hoffnung: Roman
Kategorien:      Historischer Roman
BuchID:      1226
Autor:      Diana Gabaldon
ISBN-10(13):      3764503033
Verlag:      Blanvalet Verlag
Publikationsdatum:      2009-11-27
Edition:      Hardcover
Number of pages:      1024
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

2.5 
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Rezensionen
27.03.2010
1024 Seiten ohne Höhen und Tiefen

27.03.2010 Bewertung:  2.5 Zelda vergibt 5 von 10 Punkten

Userpic„Echo der Hoffnung“ ist der inzwischen siebente Roman um Claire und Jamie, ein Ende ist auch weiterhin nicht in Sicht. Da inzwischen auch einige „Lord John“-Romane bzw. –Kurzgeschichten erschienen sind, ist es nahezu hoffnungslos, „Echo der Hoffnung“ ohne entsprechende Vorkenntnisse lesen zu wollen. Diana Gabaldon deutet zwar an, dass auch neue Leser mit diesem Buch zurande kommen sollen, aber der Inhalt spricht eine andere Sprache. Es wird sogar soviel an Vorwissen verlangt, dass viele Anspielungen ins Leere laufen, wenn die Erinnerung an das, was bisher alles passierte, verblasst ist. Die „Lord John“-Geschichten werden dabei ausdrücklich eingeschlossen.   Im Allgemeinen ist es kein Kritikpunkt, wenn eine Reihe fortgeführt wird und es dabei Vorraussetzung ist, die Vorgänger zu kennen. Seit Band 4 aber verstärkt sich der Eindruck, dass die Reihe krampfhaft verlängert wird, wobei das seit einigen Büchern versprochene Ende noch immer auf sich warten lässt. Für alle, die seit dem ersten Teil auf die Erklärung des „Geistes“ warten: sie fehlt auch hier.   Diana Gabaldon kann flüssig schreiben, den Inhalt der letzten Bücher wiederzugeben, so auch den von „Echo der Hoffnung“, fällt allerdings schwer. Es passiert zwar etwas, das „was“ ist jedoch schwer greifbar. Die Bände laufen ineinander, weil konkrete Anfangs- und Endpunkte fehlen. Aufhänger von „Echo der Hoffnung“ ist die geplante Heimkehr nach Schottland von Jamie und Claire, heim nach „Lallybroch“ und zu Jamies Druckerpresse. Es vergehen allerdings einige Hundert Seiten amerikanischer Bürgerkrieg, in denen sich immer wieder Figuren völlig unvorbereitet und zufällig über den Weg laufen. Die Welt ist zwar klein, so klein erscheint aber hier und da weit hergeholt.   Die Handlung wird aufgelockert durch Abstecher in die „Zukunft“, zu Tochter Brianna und Ehemann Roger, die nunmehr im Jahr 1980 leben. Der dritte Handlungsstrang befasst sich mit Lord John und William. So richtig fesselnd ist kein Handlungsstrang. Das Lesen strengt nicht überproportional an, aber die ersten Bände waren regelrechte Pageturner. Mit jedem Band wird daher die Geschichte um Jamie und Claire weiter demontiert. Beide sind inzwischen Großeltern, wirken aber zu perfekt, um noch so sympathisch zu sein, wie sie es als junge Protagonisten in Band 1 waren. Es wirkt teilweise, als wäre ihre Geschichte schon übererzählt.   Im letzten Drittel nimmt „Echo der Hoffnung“ etwas an Fahrt auf. Es passiert mehr, das Geschehen wird interessanter, nur um dann in einem offenen Ende zu münden, das klar auf den nächsten Band überleitet. Der Leser ist damit auch weiterhin gezwungen, kommende Bände zu kaufen und zu lesen, sofern er den Fehler begangen hat, nach dem noch als eigenständiges Buch lesbaren ersten Teil „Feuer und Stein“ weiter zu lesen.

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