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Historischer Roman: Königin von England.: Konigin Von England
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Titel:      Königin von England.: Konigin Von England
Kategorien:      Historischer Roman
BuchID:      238
Autor:      Rosalind Miles, Rainer Schmidt
ISBN-10(13):      3423201770
Verlag:      Dtv
Publikationsdatum:      1998
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      784
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

1 
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Rezensionen
05.07.2009
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  1 Zelda vergibt 2 von 10 Punkten

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„Königin von England“, damit ist Elisabeth I. gemeint, die Tochter von Heinrich VIII. und (der von Heinrich hingerichteten) Anne Boleyn, die entgegen aller Widerstände England im 16. Jahrhundert über vierzig Jahre regierte.

 

Geschichtlich ist das Buch natürlich sehr interessant, es zeichnet einen recht vielschichtiges Bild der Monarchin, die für den Thron und für England absolut alles hinten an stellte. Als Erzählperspektive hat sich Rosalind Miles den Ich-Erzähler ausgesucht, Elisabeth erzählt ihr Leben also selbst, begonnen als junger Teenager bis ins (nach damaligen Maßstäben) hohe Alter mit knapp 70. Um der Zeit gerecht zu werden, klingt die Sprache leicht schwülstig, was zwar zur Authentizität beiträgt, aber nicht jedermanns Sache sein dürfte – meine jedenfalls nicht. Insbesondere der Anfangsteil klingt nicht nach einem jungen Mädchen, angefangen über die komplexen Überlegungen bis zur Sprache.

Außerdem fällt der Erzählerin damit nahezu jeder Dialog zum Opfer, was alle anderen Charaktere außer ihr enorm blass wirken lässt. Wer zu welcher Zeit was getan hat, ist bis auf wenige Ausnahmen schwer auseinender zu halten, und, was noch viel schlimmer ist, eigentlich auch unwichtig. Damit reduziert sich der Inhalt weitestgehend auf zwei Aspekte: die unerfüllte Liebe der „jungfräulichen Königen“ zu diversen Herren, die jeweils als „mein Lord“ bezeichnet werden, zum anderen die kriegerischen Auseinandersetzungen, die England in dieser Zeit zu bestreiten hatte.

Für ein Buch dieser Dicke ist das zu wenig, ohne die Beteiligung Dritter entsteht oft keine emotionale Tiefe. Von Stil her erinnert der Roman stark an die Verfilmung von 1939 „Günstling einer Königin“, die sich auf die letzten Jahre und die Beziehung von Elisabeth und „ihrem“ Lord Essex konzentriert. Der Film ist also ein guter Anhaltspunkt, ob einem dieses Buch gefallen kann oder nicht.


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