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Historischer Roman: Das Wahre Kreuz: Roman
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Titel:      Das Wahre Kreuz: Roman
Kategorien:      Historischer Roman
BuchID:      253
Autor:      Jörg Kastner
ISBN-10(13):      3426661985
Verlag:      Knaur HC
Publikationsdatum:      2007-03-21
Edition:      Hardcover
Number of pages:      432
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

1.5 
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Rezensionen
05.07.2009 05.07.2009
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  0.5 Anonym vergibt 1 von 10 Punkten

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Als Napoleon Bonaparte noch nicht Kaiser von Frankreich, sondern nur General der Republik war, unternahm er eine Reise nach Ägypten, um die Vorherrschaft der Briten im Nahen Osten zu brechen und eroberte Kairo. Ebenfalls auf der Expedition befanden sich Künstler und Archäologen, die für ihn, Napoleon, die Schätze der Alten Kultur finden, auf Papier festhalten und in Besitz nehmen sollten. Unter ihnen befan sich auch Bastien Topart, einen junger Zeichner. Als er mit einigen anderen einen Wüstentempel erforschen will, platzen sie mitten in eine seltsame Opferzeremonie: Männer, die wie Kreuzritter gekleidet sind, wollen gerade eine junge Araberin opfern! Bastien und die anderen können dies verhindern und die junge Ourida retten, in die sich Bastien sofort verliebt. Doch dann beginnen die Träume, seltsame Visionen, die Bastien aber schon bald nicht mehr nur nachts, sondern auch tagsüber heimsuchen. In seinen Träumen ist er ein junger Kreuzritter, dem die Aufgabe übertragen wird, eine wertvolle Reliquie vor Saladin und seinen Kriegern zu retten. All dies ist wirklich passiert - aber das Wahre Kreuz verschwand vor über 600 Jahren!

Nie hätte ich gedacht, daß mich ein Roman von Jörg Kastner derart enttäuschen könnte. Die Geschichte ist zwar anständig recherchiert und kann anhand von Schulbüchern und Zeittafeln sicher sehr vernünftig historisch untermauert werden, aber die Art und Weise, wie der Autor historische Details einstreut und damit mehr als alles andere wie ein Oberlehrer klingt, hat mich beim Lesen nach den ersten 100 Seiten fast schon angewidert. Das Schlimmste daran war aber, daß ich von Kastner bereits ganz erstklassige Bücher gelesen habe ("Engelspapst", "Engelslfluch") oder einfach nur schöne Geschichten wie "Die Steinprinzessin". Fast kommt es mir vor, als wolle er den/die Leser zwingen, sich mit dem Kapitel der Geschichte zu befassen, das er sich ausgesucht hat, so nach dem Motto "Ich hab ne Geschichte drum gestrickt mit Kreuzrittern und ein bißchen Ägypten, jetzt lernt gefälligst, wie das damals mit Napoleon war"

Die Beziehungen zwischen den Charakteren sind platt, wirken unglaubwürdig und oft verschwimmt die Grenze zwischen dem Vergangenen und der Gegenwart genau so weit, daß es dem Leser quasi hingeschmiert wird, was gerade passiert, fast, als würde der Autor dem Leser nicht zutrauen, die Mosaiksteine selbst zusammenzusetzen. Die Lösung schließlich erscheint billig. Alles in allem war der Roman für mich eine reine Zeitverschwendung.


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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  2 Anonym vergibt 4 von 10 Punkten

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Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich mir sehr viel mehr von diesem Buch erwartet hatte. Die Zusammenfassung auf dem Buchumschlag hörte sich recht spannend und vielversprechend an. Leider wurden diese Erwartungen fast gar nicht erfüllt und es hat mich dann doch ziemlich stark enttäuscht.

Am Anfang des Buches plätschert die Geschichte so vor sich hin es ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr und nicht weniger als eine kleine nette und sehr durchschnittliche Geschichte. Logischerweise hat der Autor auch eine kleine Liebesgeschichte mit in die Story eingeflochten.

Was mich an dem Buch am meisten gestört hat, waren die Rückblenden. Ich war mir fast nie sicher, ob es nun Rückblenden in ein früheres Leben oder einfach nur Träume gewesen sind. Denn auf einmal wurde die Geschichte aus der Sicht eines Ritters erzählt. Da ich selber nicht an Wiedergeburt glaube, hat mich dieser Teil des Buches absolut nicht überzeugt und immer wieder verwirrt, weil ich nicht genau wusste, ob es nun gerade jetzt Gegenwart oder Vergangenheit war.

Daher habe ich auch keinen richtigen roten Faden gefunden, der sich durch da Buch gezogen hat. Es kam mir immer so vor, als wenn der Leser immer nur Stückchen vorgesetzt bekommt.

Was mir ganz gut gefallen hat, war die Verflechtung der historischen Figur Napoleons in diese fiktive Geschichte um das wahre Kreuz. Da mich Napoleon schon immer interessiert hat, war das ein kleiner Pluspunkt in diesem Buch. Die Konflikte zwischen den Religionen wurden in diesem Buch auch sehr gut dargestellt, was auch einen guten Bezug zur heutigen Zeit darstellt. Der Autor hat sich auch nicht auf eine Seite einer Religion gestellt, sondern hat die Geschichte vorbehaltslos erzählt.

Insgesamt fällt das Fazit zu diesem Buch nicht so gut aus. Wäre nicht die historische Figur Napoleons im Ägyptenfeldzugs in diesem Buch geschildert worden, hätte ich das Buch bestimmt abgebrochen. So habe ich allerdings weiter gelesen und mich durchgekämpft.


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